Schon am Namen können Sie sehen, dass es sich bei der Partnerschule für Mensch und Hund um keine „normale“ Hundeschule handelt. Hier lernen Sie und Ihr Hund gemeinsam zu einer stärkeren, freundschaftlichen Bindung zu finden und sich gegenseitig besser zu verstehen. Wir sehen unsere Aufgabe darin, Ihnen unsere bewährten Trainingsmethoden und die Sichtweise Ihres Hundes zu vermitteln.

Mit positiven Methoden arbeiten heute viele Hundeschulen und viele benutzen Leckerchen statt Zwang. Nicht selten bedeutet das dann, dass der Vierbeiner die Übungen nur ausführt, wenn man das passende Futter dabei hat. Unser Training beruht auf dem von uns entwickelten emotionalen Lernmodell, denn wir sehen die Emotionen als den Motor hinter jedem Verhalten des Hundes. Veraltete Ansichten wie die Gedanken der Dominanztheorie werden Sie daher bei uns nicht mehr antreffen. Wir helfen Ihnen, für Ihren Vierbeiner liebevolle Elternfiguren zu werden, Verantwortung für seine Bedürfnisse und seine gute Erziehung zu übernehmen.

Das gesamte Training der Partnerschule basiert auf dem Zwei-Säulen-Prinzip. Die eine Säule steht für die Technik der Positiven Verstärkung, die Zweite für die Organisation des Alltags und der Trainingssituation. Vereinfacht kann man sagen, dass wir mittels Organisation verhindern, dass der Hund die Gelegenheit hat unerwünschte Verhaltensweisen zu lernen und dass wir uns damit die Chance schaffen, mittels Positiver Verstärkung möglichst oft das erwünschte Verhalten zu belohnen.

In all unseren Kursen, schon ab der Welpenschule, benutzen wir dabei Clickertraining, nicht um Tricks zu üben, sondern um einen Zugang zu den Emotionen und gleichzeitig der intrinsischen Motivation des Hundes zu erlangen. Ein Anwendungsbeispiel des Clickers ist z.B. unsere Click-für-Blick-Methode, die uns hilft entspannte Hundebegegnungen einzuüben oder die Welt eines Welpen „rosa“ zu färben und damit Angstproblemen vorzubeugen.

Der Clicker ist für uns ein wichtiges Werkzeug, aber noch viel wichtiger ist Ihr eigenes emotionales Engagement. Bei uns sind Sie richtig wenn Sie kein Problem damit haben, Ihren Hund begeistert zu loben und ihn ausgiebig zu belohnen. Im Gegenzug bieten wir Ihnen erprobte Trainingstechniken, die nicht abhängig machen von Bestechung und einen Weg zu perfekten Gehorsamsübungen, die Ihrem Hund wirklich Spaß machen.

Das Ziel unseres Kurssystems ist vor allem ein alltagstauglicher, gelassener, ein „blauer Hund“, denn blau steht für Ausgeglichenheit und Ruhe. Wir haben oft mit Hunden zu tun, denen genau diese Eigenschaften fehlen. Fast ausnahmslos sind das Hunde, die aus anderen Hundeschulen zu uns wechseln und zum Beispiel in einer Welpengruppe mit Freispiel gelernt haben richtig aufzudrehen. Unser Training ist daher so ausgerichtet, dass die Selbstkontrolle und Konzentrationsfähigkeit der Hunde geschult wird. In unserem Training geht es immer darum, dass der Mensch zum wichtigsten Bezugspunkt des Hundes wird und nicht andere Vierbeiner.

Für ein ausgeglichenes Wohlfühlbudget des Hundes bieten unsere Beschäftigungsangebote aus dem Bereich Hundesport, aber auch die AGs im After-School-Programm jede Menge Anregungen. Das Training festigt gleichzeitig die Beziehung zwischen Zwei- und Vierbeiner und hilft, das Gelernte auf viele neue Situationen zu übertragen.

Blau ist außerdem die Farbe der Freundschaft und Fairness, die Farbe des Vertrauens. Damit steht der „Blauerhund“ für die Einstellung, die wir zu unseren eigenen Hunden haben und die wir vermitteln wollen. Gleichzeitig drücken diese Qualitäten aus, wie wir auch mit Menschen umgehen. Damit auch die Zweibeiner optimal lernen können, sind wir und unsere Trainerinnen übrigens nicht nur als „Hundetrainer“, sondern auch auf dem Gebiet „Menschentraining“ aus- bzw. fortgebildet.

Falls Sie sich erst einmal in Ruhe in unser Trainingskonzept einlesen möchten bevor Sie einen Kurs mitmachen, können Sie das mit den beiden Büchern „Das Blauerhund-Konzept 1, Hunde emotional verstehen und trainieren/Grundlagen“, sowie „Blauerhund-Konzept 2, Praxis Familienbegleithund“ (Cadmos Verlag) tun.